Hinter den Kulissen

Happy People T-Shirt - von der Idee bis zum fertigen Motiv
Happy People T-Shirt - von der Idee bis zum fertigen Motiv
Das T-Shirt Happy People ist eines meiner gelungensten Designs. Von Anfang an wusste ich genau, wie es aussehen sollte – die schwarzen Formen hatte ich bereits fertig im Kopf. Allerdings hatte ich nicht erwartet, wie schwierig es sein würde, sie auf den Stoff zu malen. Baumwolle ist schließlich kein Blatt Papier. Der Stoff ist weich und elastisch, und um gleichmäßige Rundungen hinzubekommen, sind viele Korrekturen nötig. Mit einem Pinselstrich lässt sich die Linie nur um wenige Millimeter abrunden. Eine solche Form kann man nicht einfach mit einer einzigen, sicheren Handbewegung malen. Jedes Stück muss nach und nach ausgearbeitet werden, bis ein gleichmäßiger, harmonischer Kreis entsteht. Auch das Ausmalen der Formen war anspruchsvoll. Ich musste mich voll konzentrieren, um nicht über die schwarzen Konturen zu malen. Dieses Design erforderte vor allem eine ruhige Hand, Präzision und sehr viel Geduld. Dein Browser unterstützt dieses Video nicht. Das Ergebnis? Genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Alles ist beinahe perfekt geworden – vielleicht sogar ein bisschen zu perfekt, denn stellenweise sieht das Motiv eher wie ein Druck aus als wie ein handgemaltes Design. Dabei stecken hinter diesem scheinbar einfachen Motiv viele Stunden Arbeit, Konzentration und Sorgfalt.
Vom Wald inspiriert: Mein handbemaltes T-Shirt nach Klimt
Vom Wald inspiriert: Mein handbemaltes T-Shirt nach Klimt
Als ich in Berlin durch ein Museum spazierte, entdeckte ich ganz zufällig ein Gemälde mit einem Waldmotiv. Ich blieb davor stehen und dachte: Das ist doch mein Wald! Der Wald, durch den ich jeden Tag spazieren gehe! Ich konnte kaum glauben, wie vertraut mir dieses Motiv vorkam. Es war, als hätte jemand genau den Wald gemalt, den ich vor meiner Haustür habe. Neugierig trat ich näher und las den Namen unter dem Bild: Gustav Klimt. Diese Begegnung ließ mich meinen eigenen Wald plötzlich mit anderen Augen sehen. Noch nie zuvor hatte ich mit der Tupftechnik gemalt. Doch dieses Gemälde inspirierte mich dazu, etwas Neues auszuprobieren. Ich beschloss, mich von Klimts Malweise inspirieren zu lassen und die vielen kleinen Farbdetails auf meine eigene Art auf ein T-Shirt zu übertragen. Ich erinnere mich noch genau daran, wie sorgfältig ich jeden einzelnen Farbton anmischte und anschließend auf den Stoff tupfte. Punkt für Punkt, Farbe für Farbe. Langsam nahm mein Wald Gestalt an. Drei Tage brauchte ich, um das T-Shirt fertigzustellen. Ich war mit viel Herzblut bei der Sache und wollte unbedingt, dass mir alles gelang. Das Ergebnis sollte meinem Wald hinter dem Haus möglichst nahekommen. Es sollte nicht einfach irgendein Wald sein. Es sollte mein Wald werden. Heute muss ich schmunzeln, wenn ich daran denke, wie viel Mühe ich mir damals gemacht habe. Denn inzwischen ist die Tupftechnik zu meiner absoluten Lieblingstechnik geworden. Später entstanden weitere T-Shirts, darunter meine Wasserlilien, die ich mit feinen Pinseln und in vielen verschiedenen Farben gestaltete. Manchmal genügt ein zufälliger Moment, um etwas Neues zu entdecken. Bei mir war es die Begegnung mit einem Gemälde von Gustav Klimt in Berlin, die mich dazu brachte, eine neue Maltechnik auszuprobieren – und die bis heute einen besonderen Platz in meiner kreativen Arbeit hat.